Pressespiegel

Einer der ersten Arbeitsplätze im Rahmen des Budget für Arbeit in Hessen: Daniel de Groef ist neuer Mitarbeiter der proLiLo gGmbH

GA vom 13.03.2018

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Presseinformation LH Gießen vom 17.04.18

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GA vom 01.12.2016

Interview Hanno Berg mit Marcel Fehling

"Wir sind so ein richtiges Dream-Team"

Neuer Mitarbeiter wurde weiter qualifiziert – Umstellung auf Arbeitsplatz in der Kantine war nicht ganz einfach.

Er und seine Chefin, Ingrid Schmidt, seien so ein richtiges Dream-Team, sagte Marcel Fehling, der heute einen betriebsintegrierten Beschäftigungsplatz bei der
Intergrationsfirma proWerkgGmbH innehat. Sein Einsatzort ist die Kantine der Gießener Poppe GmbH. Dabei war die Umstellung von der Arbeit in der Montageabteilung der Gießener Reha-Mitte auf die in der Kantine der Poppe GmbH zu leistenden Dienste nicht ganz einfach, wie Barbara Domagala vom Fachdienst Berufliche Integration der Lebenshilfe zu berichten weiß, die ihn in seinem neuen Betrieb betreut. Ihr Schützling habe drei Praktika absolviert und dabei immer wieder gedacht, die Kantinenarbeit sei nichts für ihn, weil sie eben so anders im Vergleich zur Montagearbeit war, zwei ganz verschiedene Weiten, wie Marcel Fehling heute noch sagt. Dann aber, genauer gesagt im Jahr 2014, klappte es doch mit dem Job in der Kantine, wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich mit seiner Chefin und den übrigen Mitarbeitern auf Anhieb sehr gut verstand. Dem neuen Mitarbeiter wurde von der Personalchefin der proWerk gGmbH, Claudia Jesiek, dieser betriebsintegrierte Beschäftigungsplatz vermittelt. Die proWerk gGmbH ist ein anerkannter Integrationsbetrieb nach dem § 132 SGB IX, dessen alleinige Gesell-schafterin die Lebenshilfe ist. Sie betreut Menschen mit 50 bis 100%igem Handicap und kooperiert u.a. mit den LiLo Küchenbetrieben der Lebenshilfe Gießen. Marcel Fehling wurde während seiner Praktika trainiert, beziehungsweise weiterqualifiziert, damit er den stressigen Job bei seinem neuen Arbeitgeber leisten konnte. So reinigt er heute Tische, Böden und die Kantinentheke, bedient die Spülmaschine, gibt Essen aus, belegt Brötchen und räumt den Geschirrwagen aus, macht also quasi alle anfallenden Arbeiten und das selbstständig und routiniert, wie seine Chefin bestätigt. Sogar bei der Ausrichtung von Festivitäten durch die Firmenleitung, bei denen auch gerne einmal 40 Personen zusätzlich verköstigt werden müssen/ packt er tatkräftig mit an. Dabei arbeitet Marcel Fehling montags bis freitags von 7.30 bis 15,00 Uhr. Leider gibt es keine geregelten Pausenzeiten hindurch/ da es auch bei den Gästen keine einheitlichen Pausenzeiten gibt. Seine Pause muß er nehmen, nach Bedarf, da die verschiedenen Abteilungen zu unterschiedlichen Zeiten zum Essen kommen. Dennoch macht ihm seine Arbeit Spaß und obwohl sie manchmal anstrengend ist, ist das Ganze seiner Meinung nach nicht so hart wie in anderen, sehr großen Kantinen, in welchen manchmal 600 bis 800 Essen ausgegeben werden müssen. Aber er kann eben nicht einfach eine Pause machen, wenn er möchte, sondern muss ständig präsent sein, meint Frau Domagala, die die Anforderungen seines Arbeitsplatzes gut kennt. Meinungsverschieden gehören - wie überall - dazu, werden aber schnell beigelegt, was dem sehr guten Betriebsklima in der Kantine der Poppe GmbH zuzuschreiben ist. Marcel Fehling wohnt während seiner Arbeitswoche in einer 2-Personen- WG in Gießen und fährt an den Wochenenden gerne nach Bad Endbach- Hartenrod zu seiner Familie und besucht dort auch alte Freunde. Eine weitere Freizeitbeschäftigung ist das Keyboardspiel, das er schon fast professionell betreibt. So spielte er zum Beispiel bei einer Veranstaltung des Cafe-Mobils am Lahnufer bei der Gießener Landesgartenschau. Während ich das Interview mit Marcel Fehling führte, bekam ich einen Einblick in seine Pflicht, ständig präsent zu sein, denn er musste mehrmals abbrechen und etwas tun, da die Chefin der Firma an diesem Tag ein größeres Frühstück ausrichtete und außerdem Gäste der Kantine bezahlen wollten.

GA vom 28.05.2015

GA vom 28.05.2015